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Coole Tipps für heiße Tage

Veröffentlicht am 25.07.2019

Wichtig und deshalb ausnahmsweise außer der Reihe!

Wusstest du, dass...
...manche Tiere nicht schwitzen können?

Kaninchen, Vögel und Reptilien können nicht schwitzen, Katzen & Hunde haben wenige, Pferde deutlich mehr Schweißdrüsen.

Pferde
Pferde besitzen am ganzen Körper Schweißdrüsen, welche auch gleichermaßen stark genutzt werden. Hierdurch schwitzen sie am ganzen Körper. Dies kann man oft nach einer anstrengenden Trainingsstunde sehr gut beobachten: das Pferd ist nicht nur an einer Stelle nassgeschwitzt, sondern in der Regel am ganzen Körper. An den Stellen, wo Reibung entsteht, z.B. am Hals, wo der Zügel anliegt oder zwischen den Hinterbeinen, fängt es sogar an zu schäumen. Wichtig ist dann, das Pferd vom Schweiß zu befreien und zu trocknen, damit es sich nicht erkältet.

Hunde
Hunde besitzen nur an den Ballen unter ihren Pfoten Schweißdrüsen. Sie können demnach auch nur darüber Schweiß absondern. Aber das reicht natürlich bei weitem nicht aus…wenn wir nur mal an einen warmen Sommertag wie heute und das dicke Fell denken! Um zusätzlich für Abkühlung zu sorgen hilft nicht nur ein erfrischendes Bad im Pool oder im nächsten Schwimmteich, sondern vor allem auch das Hecheln. Die Atemfrequenz kann dabei bis auf das zehnfache des Normalen ansteigen. Durch das Hecheln wird das zirkulierende Blut abgekühlt und Wärme in Form von warmer Atemluft abgegeben.

Katzen
Auch wenn Katzen das so gar nicht gern hören. Aber in Ihrem Schwitzverhalten ähneln Sie dem Hund. Denn auch Katzen können nur an bestimmten Körperstellen schwitzen. Aber so eingeschränkt wie Hunde sind Katzen dann doch nicht. Ihre Schweißdrüsen sitzen nicht nur zwischen den Zehen- und Sohlenballen, sondern auch an den Lippen, am Kinnwinkel, in der Umgebung der Zitzen und rund um den After. Wird es den Samtpfoten zu warm, lecken sie auch gern ihr Fell ab. Der verdunstende Speichel sorgt für angenehme Abkühlung. Bei großer Erregung oder starker Hitze öffnen auch sie ihr Maul und hecheln die warme Luft aus.

Kaninchen
Kaninchen haben keine Schweißdrüsen. Sie nutzen ihre großen Ohren, welche stärker durchblutet sind, um darüber Wärme abzugeben und die Körpertemperatur zu regeln. Kaninchen sind ja eigentlich Höhlenbewohner, so dass sie extremen Temperaturunterschieden ganz einfach entgehen, indem sie sich unter der Erde verstecken. Darum ist es auch ganz wichtig, dass dein Kaninchen gerade im Sommer keiner direkten Hitze aussetzt wird, sondern immer auch dafür gesorgt wird, dass der Käfig an einem kühlen schattigen Platz steht und dein Kaninchen sich in einer Höhle vor Licht und Wärme zusätzlich „verstecken“ kann. Zusätzliche Rituale helfen den Kaninchen, sich vor Hitze zu schützen: Sie belecken ihr Fell, um Schwitzen „vorzutäuschen“, denn auch der Speichel auf dem Fell verdunstet und sorgt so für Kühlung. Außerdem buddeln Kaninchen gern kleine Löcher, um sich dann in die kühle Erde zu legen. Diesen Effekt kannst du auch mit einem Standbad, das zuvor in den Kühlschrank gestellt wird, nachahmen.

Vögel
Vögel plustern ihr Gefieder auf, um hohe Temperaturen besser ertragen zu können. Dadurch staut sich nicht so viel Wärme unter den Federn und der Wind kommt besser an die Haut. Reicht das nicht aus, beginnen Vögel zu hecheln. Schwitzen können Vögel nicht, da sie keine Schweißdrüsen besitzen. Daher ist es auch hier besonders wichtig, dass der Käfig immer an einem kühlen, schattigen Platz steht. Wie wäre es außerdem mit einem Vogelbad? Eine Schwimm- und Planschstunde sorgt bei deinem Vogel nicht nur für motivierende Abwechslung, sondern auch für nötige Kühlung.

Reptilien wie Schlangen oder Eidechsen
Reptilien sind wechselwarm, so dass ihre Körpertemperatur abhängig ist von der Außentemperatur und sich dieser anpasst. Schwitzen können Sie nicht. Bei zu warmen Außentemperaturen werden daher kühle Plätze im Schatten bevorzugt.

Wichtig ist, dass du deinen lieben Haustieren neben schattigen Plätzen auch immer genügend frisches Wasser zur Verfügung stellst. Denn wie beim Menschen: verloren gegangene Flüssigkeit muss in ausreichender Menge dem Körper wieder zugeführt werden.

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