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Hilfe zur Selbsthilfe Teil I

Veröffentlicht am 07.08.2019

Wusstest du, dass...
… Straßentiere zu töten sinnlos ist?

Wer in den Ferien nach Süd- oder Osteuropa reist, stößt früher oder später auf herrenlose Hund und Katzen. Die hohe zahl an Straßentieren ist hier in vielen Ländern ein großes Problem. Die Straßentiere zu fangen und zu töten oder massenweise nach Deutschland zu "karren" (ein andere Begriff trifft es oft nicht annähernd) ist weder mit dem Tierschutzgedanken zu vereinbaren noch tragen diese Aktionen dazu bei, das Problem zu lösen.

Jeder Lebensraum bietet die Lebensgrundlage für eine gewisse Anzahl von Tieren derselben Art. Wie viele Tiere in diesem Gebiet leben können, wird durch das Futterangebot, Wasser und Unterschlupfmöglichkeiten begrenzt. Besiedelt eine Tierart ein solches neues Revier, stellt sich nach einiger Zeit ein Gleichgewicht zwischen Geburten- und Todesrate ein und die Anzahl der Individuen einer Tierart bleibt unverändert.

Erhöht sich nun die "Todesrate", z.B. durch menschliche Eingriffe (und dazu zählt auch das Verbringen der Tiere an einen anderen Ort), wird dies schnell ausgeglichen, indem sich die Überlebens- und Vermehrungsrate der restlichen Tiere erhöht. Außerdem wandern nach solchen "Tötungsaktionen" häufig unkastrierte Hunde oder Katzen aus der Umgebung in das frei gewordene Gebiet ein. Hinzu kommen Welpen, die auf der Straße zur Welt kommen und die durch den Wegfall der eingefangenen und/oder getöteten Hunde bessere Überlebenschancen haben, da ihnen mehr Futter zur Verfügung steht. So besetzen sie ebenfalls das ehemalige Revier der früher dort lebenden Straßenhunde.

Fazit: Tötungsaktionen sind nicht nur grausam, sondern absolut sinnlos!

Auf lange Sicht lässt sich die hohe Population der Straßentiere und das damit verbundene Elend nur reduzieren, wenn sich die Tiere deutlich weniger vermehren. Um dies zu erreichen, müssen die Hunde- & Katzenhalter*innen bereit sein, verantwortlich zu handeln: diese sollten ihre Vierbeiner und Samtpfoten kastrieren lassen oder zumindest, wenn sie läufig bzw. rollig sind, in den Häusern behalten und beaufsichtigen. Dabei ist es unerlässlich, den Menschen vor Ort vor Augen zu führen, wie wichtig und sinnvoll Kastrationen sind. Denn nur durch Einsicht und Umdenken ist es Möglich, den Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung zu durchbrechen und die Situation der Tiere dauerhaft zu verbessern.
Aus dem selben Grund führen wir hier in der Region seit über 20 Jahren Kastrationsaktionen (überwiegend auf Bauernhöfen) durch.

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