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Hilfe zur Selbsthilfe Teil II

Veröffentlicht am 08.08.2019

Wusstest du, dass...
... lokale Tierschutzgruppen den Straßentieren am besten helfen können?

Generell solltest du nur Projekte im Ausland fördern, die von lokalen Tierschutzgruppen nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" geleitet werden und das Ziel haben, die Anzahl der Straßentiere auf lange Sicht tierschutzgerecht zu reduzieren.

Lokale Tierschutzgruppen helfen Straßentieren am besten, indem sie:
~ die einheimische Bevölkerung über artgerechte Tierhaltung, den Umgang mit Tieren, Tierschutzethik und die gültigen Tierschutzgesetze im jeweiligen Land aufklären sowie den Sinn und die Vorteile von Kastrationen.
~ über ihre Tätigkeiten und Initiativen informieren sowie über Möglichkeiten, sowie über ihre Möglichkeiten, Tierschutzprobleme durch Kooperationen zu lösen.
~ mit einheimischen Behörden und tierärztlichem Fachpersonal zusammenarbeiten.
~ Kastrationsprojekte initiieren und durchführen - z.B. bei Katzenkolonien in Hotelanlagen - um gezielt die Straßentierpopulationen zu regulieren.
~ Tiere dauerhaft kennzeichnen, um sie identifizieren zu können.
~ Behörden über beobachtete Missstände oder Verstöße gegen die im Land geltenden Tierschutzgesetze informieren.
~ Tourist*innen über die Problematik im Land und die Möglichkeiten, wie jeder*r helfen kann, aufklären.

Solche Projekte sind überaus kostspielig. Den meisten Ländern, in denen viele Straßentiere leben, fehlen allerdings die finanziellen Mittel. Sie sind deshalb, wie alle gemeinnützigen Vereine - so auch der Tierschutzverein Triberg und Umgebung e.V. - auf Unterstützung angewiesen.

Auch du kannst den Straßentieren in Europa helfen, indem du:
~ die Arbeit von lokalen Tierschutzgruppen mit einer Spende unterstützt. Achte dabei bitte unbedingt auf die oben genannten Merkmale und unterschütze unter keinen Umständen Vereine, die mit Straßentieren regelrecht einen Handel betreiben und diese massenweise nach Deutschland karren - Mitleid ist hier kein guter Ratgeber!
~ vor Ort die Kosten für die tierärztliche Behandlung und/oder Kastration von Tieren übernimmst. Hierfür wendest du dich am besten an einen der kooperativen Mitgliedsvereine des deutschen Tierschutzbundes, die in deinem Urlaubsland aktiv sind. Diese Vereine können dir auch mitteilen, welche Hilfe im Moment am nötigsten gebraucht wird. Weitere Informationen dazu unter: www.tierschutzbund.de/tierschutzvereine-ausland
~ Futter- und Sachspenden abgibst.
~ dich in deinem Urlaub aktiv für Tiere einsetzt. Bestimmt kannst du in den Tierauffangstationen bei praktischen Arbeiten mit anpacken und z.B. Gehege putzen, bauen, streichen, reparieren und natürlich Tiere streicheln - denn Hände zum Streicheln sind meist nie genug vorhanden.
 
 

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